Termine

11. Februar 2016

Öffentliche Vorstandssitzung
Jeden 2. Dienstag im Monat
Treffpunkt Bierstein, Dänenweg 10
Beginn 19.00 Uhr
Nächster Termin
Dienstag 12.09.2017

 

Keine Wohnungen für Hamburger

4. Mai 2017

Leserbrief Redaktion Stormarn Hamburger Abendblatt
von Hans Peter Weiß

zum Bericht „Weniger Häuser für Ahrensburgs Süden“ am Donnerstag, dem 27.04.2017 Stormarn-Teil HA S.25

Danke für den sachlichen Artikel – sowohl die Recherche als auch den Bericht.
Zu ergänzen wäre, dass es den Bewohnern des Südens bei ihren Aktionen darum ging und weiterhin geht, dass bei so gravierenden Planungsvorhaben wie Siedlungsentwicklung und Verkehrsmaßnahmen von Verwaltung und Politik die Bürgerbeteiligung ernst genommen wird und auch offensiv gesucht wird – also nicht nur mit der Möglichkeit gegen ausliegende Pläne Einspruch erheben zu können, sondern durch Befragung und Diskussion mit den Bürgern.

In der „Zukunftswerkstatt“, die 2008-09 stattgefunden hat, haben die Bürger für Ahrensburg einem „moderaten Wachstum“ bis zu 34.000 Einwohnern bis 2025 durch Innenverdichtung vor der Erschließung neuer Baugebiete an der Peripherie zugestimmt. Dem widersprechen die Pläne der Verwaltung, im Süden statt der seinerzeit beschlossenen Planung von 514 neuen Wohneinheiten plötzlich 920 Wohneinheiten vorzusehen, wodurch die Einwohnerzahl des Südens quasi verdoppelt würde, ohne dass dabei auch die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen beachtet werden.

Es geht den Bürgern im Süden nicht darum, dass neue Baugebiete in andere Quartiere bzw. Stadtteile verlagert („verschoben“) werden, sondern dass die geltenden Beschlüsse eingehalten und zugleich die Naherholungsmöglichkeiten Ahrensburgs nicht zersiedelt, sondern erhalten werden. Wir bestreiten nicht, dass Ahrensburg Wohnungen für die hier berufstätigen Menschen bereit halten bzw. schaffen soll. Die Bürger im Süden wehren sich allerdings gegen eine Einwohnerplanung unter dem Gesichtspunkt der „Metropolregion Hamburg“, die dazu führt, das Hamburger Bürgern verstärkt die Möglichkeiten angeboten werden, eine höhere Wohnqualität in Ahrensburg zu Lasten der bestehenden Einwohnerschaft zu suchen bzw. finden.

Es ist nicht die Aufgabe Ahrensburgs, Hamburg in diesem Sinn zu helfen und eine unverhältnismäßige Bevölkerungszunahme mit allen damit verbundenen, die Bürger Ahrensburgs belastenden Folgen zu übernehmen und zu planen. Solche Pläne sind massiv gegen die Bedürfnisse der eigenen Bürgerschaft gerichtet. Verwaltung und Politik haben den Bürgern jedoch zu dienen und nicht maßlose Projekte zu schaffen oder zu erfüllen.

952 neue Wohneinheiten = 3.000 neue Einwohner für die südlichen Stadtteile Ahrensburgs – wir sagen nein.

19. April 2017

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass der Entwurf des neuen Flächennutzungsplanes vorsieht, in den Stadtteilen Ahrensfelde, Am Hagen und Waldgut Hagen Wohnraum für zusätzliche 3.000 Menschen zu bauen. Dieses Vorhaben hat die Bewohnerinnen und Bewohner aufgeschreckt und dazu geführt, dass vor allem aus dem Süden Einwände und andere Stellungnahmen sowohl von den Vereinen BGV-Waldgut Hagen e.V., der Bürgergemeinschaft Am Hagen e.V., als auch von etlichen Einzelpersonen bei der Verwaltung eingereicht wurden.

Die Vorstände beider Vereine haben beschlossen, in dieser Frage eng zusammen zu arbeiten mit dem Ziel, den Stadtverordneten und der Verwaltung klar zu machen, dass eine Zunahme der Bevölkerung im Süden um 50% die Struktur der Stadtteile massiv verändern – in unseren Augen verschlechtern – würde. Diese Probleme sind im jetzigen Entwurf nicht ausreichend dargestellt oder überhaupt berücksichtigt worden. Um dies den Stadtverordneten und der Verwaltung deutlich zu machen, sind dazu 11 Fragen formuliert worden, die bei der Stadtverordnungsversammlung im März übergeben wurden, mit der Bitte, sie rechtzeitig vor der nächsten Versammlung zu beantworten. Die Antworten können eine Grundlage für unser weiteres Vorgehen abgeben.

Die nächste Stadtverordnetenversammlung ist für Montag, den 24. April festgesetzt. Dort sollten wir Betroffene aus dem Süden in großer Zahl erscheinen um zu demonstrieren, dass wir eine erträglichen Entwicklung unserer Stadtteile fordern, weil sonst ihre hohe Wohnqualität unwiederbringlich zerstört würde.

Jahreshauptversammlung 2017

1. März 2017

Achtung neuer Termin – Achtung neuer Termin
Termin: jetzt Freitag, der 17.03.2017 Zeit: 19.00 Uhr
Ort: Forum der Grundschule Dänenweg
Hier geht es zur Tagesordnug
Hier geht es zum vorläufigen Ergebnis-Protokoll der JHV 2017

Hier geht es zum Ergebnis-Protokoll der JHV 2016

Exkursion zu den archäologischen Weltsensationen

11. September 2016

Am 11.Juli 2016 hatte Sigrid Kuhlwein, die Vorsitzende des Kulturausschuss des Kreistages Stormarn das archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein gebeten, die AusschussmitgliederInnen und der Kreiskulturreferentin Tanja Lütje direkt vor Ort über die altsteinzeitlichen Besonderheiten des Ahrensburger Tunneltal zu informieren.

Dieser Einladung der war Ingo Clausen, zuständig für Stormarn im Bereich „Praktische Archäologie“ des archäologischen Landesamtes gerne gefolgt. Treffpunkt war der Parkplatz am Braunen Hirsch kurz nach der Bahnschranke.

Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich dort vorbei, bemerkte eine Ansammlung von Menschen von denen mir noch einige aus meiner Zeit als Stadtverordneter und Umweltausschüssler bekannt waren. Aus Verwunderung, warum so viele Abgeordnete des Kreistages hier „rumlungerten“ (anwesend waren u.a. Bernd W. Freytag, Maria Hengst, Heidrun Tacke, Joachim Germer, Klaudia Rahmann, Maik Neubacher, Janne Bollingberg), hielt ich kurzentschlossen an und erfragte den Grund. Ergebnis: siehe Absatz oben.

Der Kreistag auf Exkursion ins Tunneltal.

Mein Antrag, den Ausschuss auf seiner Exkursion, sozusagen als interessierter und teilweise sachkundiger Hagener begleiten zu dürfen, wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Erstes Ziel war die Fundstelle Meiendorf, nahe der Hamburg Stadtgrenze. Hier hat Alfred Rust 1933 seine erste Grabung durchführt. Dies war die erst Feuchtgebietsgrabung in Deutschland überhaupt. Die Fundstücke lagerten in bis zu 8m Tiefe unterhalb der Wiese. Ingo Clausen hierzu: „Wie dort damals gegraben wurde, das war total lebensgefährlich, da wäre ich nicht runtergeklettert“ und berichtete weiter: „Dieses FHH und Grabungsgebiet ist nicht nur archäologisch wichtig für Nordeuropa, sondern auf dieses Gebiet hier (ausladende Armbewegung) schaut die ganze Welt. In der letzten Zeit waren hier Forscher aus dem Bereich Eiszeitforschung und Paläogeologie (historische Geologie) aus Australien, Japan und Russland um sich hier direkt vor Ort zu informieren“.

Ingo Clausen vom  archäologischen Landesamtes S.H. (ausladende Armbewegung)

Ingo Clausen vom archäologischen Landesamtes S.H. (ausladende Armbewegung)

Zur Fortsetzung des Vortrages wurde ein Standortwechsel in den südlichen Teil des Tunneltals vorgenommen. Auch hier wusste der Leiter der „Praktische Archäologie“ mit weiteren Superlativen zu beeindrucken. „Wir haben hier besterhalten und weltweit erstmals als Beleg Pfeil und Bogen nachweisen können. Auch fanden wir hier den ersten Nachweis für den Haushund weltweit. Außerdem wurden hier sowohl die älteste Kunst Nordeuropas, als auch die ältesten Musikinstrumente Europas gefunden. Nicht zu vergessen sind die Funde organische Gerätschaften, Käfer, Blütenpollen und die Nachweise der Fischentwicklung, die ein Forschen an diesen Stellen absolut lohnenswert machen. Und der Stehlmoorhügel (nahe Fliegerweg) hier hinter mir (wieder ausladende Armbewegung)“  berichtet Ingo Clausen weiter, „beinhaltet mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit bis heute unveränderte steinzeitliche Lagerstädten, die bisher noch gar nicht erforscht wurden“.

Die verschiedenen Bereiche sind farblich gekennzeichnet.

Die verschiedenen Bereiche sind farblich gekennzeichnet.

Zum Abschluss gab der Dezernatsleiter des Archäologischen Landesamtes dem Kulturausschuss folgende Ideen und Verbesserungsvorschläge auf den Weg: „Sowohl das Tunneltal, sowie die Ahrensburger Kultur besitzen so ein weitreichendes Potential, dass weder von Ahrensburg, noch vom Kreis auch nur ansatzweis genutzt wird. Eine erste Maßnahme wäre, den Höltigbaum (Hamburg) und das Tunneltal mit einander zu verbinden. Über ein Ausstellungsort oder einen Weg zu Grabungsstellen müsste man nachdenken. Außerdem müssten die von Ahrensburg aufgestellten Schilder überarbeite werden, weil diese dem Wert des Themas nicht gerecht werden und teilweise ins Leere gehen.“ Inwieweit die relevanten Ausschüsse in Stormarn und Ahrensburg diesen Anregungen folgen, wird wohl erst Resultat zukünftiger Beratungen und Beschlüsse sein. Für ein gutes Ergebnis hat sich Herr Clausen jedenfalls mächtig ins Zeug gelegt.

Ich für meinen Teil war äußerst dankbar, dass ich dieser Exkursion beiwohnen durfte und war dann auch ein bisschen stolz, Nachbar solchen einmaligen archäologischen Weltsensationen zu sein.
Ragnar Rohweder

 

Ein Sommermärchen im Hagen

21. Juni 2016

Gelungenes Sommerfest
der Bürgergemeinschaft am Hagen

Am 18.06.2016 feierte die Bürgergemeinschaft am Hagen unter dem Motto „von Nachbarn für Nachbarn“ sein Sommerfest.

Nachdem vor drei Jahren das 80- jährige Bestehen des Hagens auf dem Sportplatz groß über zwei Tage gefeiert wurde, fand diesmal das „kleine“ Sommerfest auf dem Parkplatz vor Edeka Strehl statt.

Viele fleißige Hände halfen beim herrichten des Festplatzes und dem Aufbau der Zelte. Aus zahlreichen Küchen der Nachbarschaft wurde leckerstes Backwerk für das Kuchenbüffet angeliefert und in der Küche von Lilo Junker liefen die Kaffeemaschinen „heiß“. So konnte es wohlvorbereitet um 15 Uhr losgehen.

Schnell waren alle Bänke besetzt. Kaffee und Kuchen fanden reichlich Zuspruch. In einer sehr gemütlichen Atmosphäre konnten alte Kontakte wieder aufgefrischt, aber auch neue Kontakte geknüpft werden, da auch einige „Neuhagener“ sich eingefunden hatten.

DJ Hajo mit einem fantasievollen Musik Mix, Georg der Zauberer mit einer so lustigen Vorstellung gaben dem Fest einen ausgesprochenen unterhaltsamen Rahmen. Die Plätze am Kinderschminktisch waren laufend besetzt.

Am späten Nachmittag wurde dann der Grill aufgestellt. Schnell bildete sich hier eine lang Schlange. Thüringer und Schinkengriller waren am Ende des Festes restlose ausverkauft.

Als letztes High Light des Straßenfestes rockte die Band „Soulful Groovin Blue & Green“ mit einem fulminanten Auftritt den Hagen. Wer dann immer noch vom feiern nicht genug hatte konnte den Abend im Bierstein beschließen. Kornfield, die gute Laune Kapelle aus Bad Oldesloe besang dort „Männer, Frauen, Alkohol und andere Katastrophen”.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliche Dankeschön an Burkhard Strehl für die Nutzung des Parkplatzes, das Team vom Bierstein auf dem Getränkewagen und an alle Helferinnen und Helfer die dieses Fest erst möglich gemacht haben.

Hier sind Bilder vom Fest. Zum Vergrößern bitte auf das Foto klicken.

 

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Viele Helferlein zeigen sich im gelben Shirt.

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Ragnar Rohweder und Jochen Proske im Gespräch.
Ragnar Rohweder und Jochen Proske im Gespräch.


Wohnen seit kurzem Hagen: Maren und Sören.

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Hajo der DJ

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Georg der Zauberer

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Im Bierstein

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Kornfield